“Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen” (Aristoteles, 384 – 322 v. Chr.)

Zahlreiche Kunden und Partner folgten am letzten Mittwoch der Einladung vom Ingenieurwerk zum 1. Netzwerktreffen in diesem Jahr.  Auf dem Programm stand dieses Mal ein Reisebericht. Unter dem Motto “Teambuilding unter Segeln” nahm Herr Rolf Dräther, Dipl-Phys. und Trainer/ Berater/Coach für agiles Vorgehen,  die Teilnehmer an diesem Nachmittag mit auf seine Reise mit dem Frachtsegler “Tres Hombres”: Von Den Helder (NL) nach Barbados in der Karibik.

Reisen macht den Kopf frei, sagte sich Rolf Dräther im Jahr 2015 und beschloss, sich eine Auszeit vom Job zu nehmen.  Heraus aus alten Bahnen, hinein ins Abenteuer. Den Reiz des Unbekannten entdecken. Und beschließt, sich einen alten Traum zu erfüllen: Eine Seereise unter Segeln. Auf der Suche nach dem passenden Schiff trifft er im Internet auf die „Tres Hombres“, eine Niederländische Schonerbrigg. Und der derzeit einzige motorlose transatlantische Frachtsegler. Dieses Schiff hat eine Mission – Frachttransport ohne Emissionen. Das klingt wunderbar, der Plan steht, die Reise kann beginnen. Das Abenteuer: 15 Mann segeln auf einem Schiff von 34 Metern Länge und 6 Metern Breite von den Niederlanden über Frankreich und die Kanarischen Inseln in die Karibik.

 

Frachtsegler "Tres Hombres"

Frachtsegler “Tres Hombres”

“Team Extreme” – was hilft, an Board zu bleiben? Nur gemeinsam kann das Schiff bedient und können die täglichen Aufgaben an Bord erledigt werden. Man lernt schnell, worauf es in einem Team in so einer Situation ankommt und wo die eigenen Grenzen sind.

Den Coach in sich konnte Dräther während seiner Reise auf dem Segler schwerlich zu Hause lassen. Anlass genug, zu reflektieren und sich Gedanken über das zukünftige Verhalten in bestimmten Lebenssituationen zu machen, in neu entdeckte Stärken und Fähigkeiten zu investieren.

Welche Impulse gibt einem der Aufenthalt an einem anderen Ort, unter völlig anderen Bedingungen, wie sieht das eigene Denken, Handeln und (Er)Leben – aus der Ferne betrachtet – aus? Was kann man als Erfahrung, als Erkenntnis mitnehmen und welche Parallelen kann man auf Teams im Projektalltag ziehen. Das und mehr gab Rolf Dräther in seinem gut 1-stündigen Vortrag den Teilnehmern mit auf den weg. Beim anschließenden Get-Together gab es genügend Gelegenheit das gerade Erzählte noch einmal Revue passieren zu lassen, die eigenen Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die 2014 gestartete Veranstaltungsreihe des Ingenieurwerks wird nach dem Einzug im Herbst in das neue Gebäude an der Georg-Wilhelm-Straße 187 mit interessanten Themen fortgeführt.

Das Ingenieurwerk bedankt sich bei Rolf Dräther, seinen Partnern und Kunden für diesen Nachmittag!

Weiter Informationen zu Rolf Dräther finden Sie hier: www.happycentric.de

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R. Dräther m. Blumen

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